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بسم الله الرحمن الرحيم
Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen
Nachricht und Kommentar
Wer setzt den Übergriffen des Westens gegen Muslime ein Ende?
Nachricht:
1. Der portugiesische Präsident António José Seguro hat ein Gesetz unterzeichnet, dessen Einführung von der politischen Rechten am äußersten Rand des Spektrums vorangetrieben wurde. Es verbietet die Verhüllung des Gesichts im öffentlichen Raum. Viele sehen darin eine Maßnahme, die sich gezielt gegen muslimische Frauen richtet, die einen Niqab tragen.
Damit schließt sich Portugal anderen europäischen Staaten an, die das Tragen der Burka sowie anderer das Gesicht verhüllender Kleidungsstücke unterschiedlich stark eingeschränkt haben. Zu diesen Ländern zählen Frankreich, Belgien, Dänemark und Österreich.
2. Die Äußerungen der US-amerikanischen rechtsgerichteten Aktivistin Laura Loomer haben eine breite Welle der Kritik ausgelöst. Sie hatte die massenhafte Abschiebung von Muslimen gefordert und sich für den Einsatz militärischer Gewalt ausgesprochen, um Moscheen zu stürmen und Muslime aus den Vereinigten Staaten zu entfernen. Daraufhin wurde ihr vorgeworfen, Hass und Gewalt gegen Muslime zu schüren.
Kommentar:
In den vergangenen Jahrzehnten ist eine zunehmend deutliche Feindseligkeit westlicher Regierungen gegenüber Muslimen zu beobachten. Politische und sicherheitspolitische Debatten über Migration, nationale Identität und Religionsfreiheit bestimmen mittlerweile maßgeblich die politische Agenda in westlichen Ländern – obwohl diese zugleich mit weiteren drängenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krisen und Herausforderungen konfrontiert sind.
So hat Frankreich beispielsweise Gesetze und Verordnungen erlassen, um die Kontrolle über religiöse Vereinigungen und Privatschulen zu verschärfen. Die französische Regierung verteidigte diese Maßnahmen mit dem Argument, sie dienten dem Schutz der republikanischen Werte und der Bekämpfung des Extremismus. Den Angaben der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte zufolge berichteten rund 47 Prozent der Muslime in Europa, im Alltag bereits irgendeine Form religiöser oder ethnischer Diskriminierung erfahren zu haben.
Muslimische Frauen, die sich an die islamischen Bekleidungsvorschriften halten, sehen sich auf dem Arbeitsmarkt zudem mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Berichten zufolge ist ein erheblicher Teil von ihnen bereits bei der Suche nach einer Arbeitsstelle von Diskriminierung betroffen.
Diese Entwicklung geht mit dem wachsenden Einfluss rechter politischer Strömungen sowie einer zunehmenden Islamfeindlichkeit in mehreren europäischen Ländern und in den Vereinigten Staaten einher.
Das Fehlen des Schutzschildes, eines Imam also, der die Angelegenheiten der Muslime betreut, hat den westlichen Machthabern erst den Spielraum gegeben, sich gegen die Muslime zusammenzutun. Deshalb sind die Rückkehr eines Kalifen für die Muslime und die Wiedererrichtung der Ordnung des Kalifats der einzige Weg, um Muslime vor jeglichen Übergriffen zu schützen.



